Navigation

Ein Bericht über das Zweite "Wohlfühlwochenende" der Gilde in Strobl am Wolfgangsee 2009 von Erich Steinbach

11.-14. Juni 2009

Marion Paternostro, unsere stellvertretende Vorsitzende, hat auch heuer dieses Ereignis für die Patchworkgilde Austria organisiert.
Das gemietete „Seehaus“ gehört dem Bildungsinstitut für Erwachsenenbildung (BIFEB) und liegt direkt an der Seepromenade.
Es bietet den TeilnehmerInnen ausreichend Platz, um vier Tage lang ungestört das zu tun, was unsere Passion ausmacht – Patchen und Quilten. In der Vorbereitung bestand die größte Herausforderung für mich darin, die Nähmaschine und alle notwendigen Utensilien einzupacken. Ich bin ja noch nie zum Nähen verreist! Wie sich später herausstellte, musste ich mir keine großen Sorgen machen, bei insgesamt 20 Teilnehmerinnen ist ein fehlendes Werkzeug kein Malheur und die Hilfsbereitschaft unter Quilterinnen schon sprichwörtlich.
Bereits bei der Ankunft am späten Vormittag wurden wir von Marion herzlich empfangen und in die jeweiligen Arbeitsräume eingewiesen. In den drei Gruppenräumen mit wunderbarer Aussicht auf den See und die umgebende LandLandschaft waren ein Arbeitstisch je Teilnehmerin mit Verlängerungskabel und Tischverteiler eingerichtet. Sogar ein Müllsäckchen war bei jedem Tisch vorbereitet. In jedem der Arbeitsräume stand zusätzlich ein Bügelplatz zur Verfügung.
Am Nachmittag saßen wir alle schon fleißig in unsere Arbeiten vertieft, das Abendessen wurde von einigen schon als störend empfunden. Für Speis und Trank wurde im Haupthaus bestens gesorgt, tagsüber stand uns die Cafeteria direkt im Haus am See für Getränke und Eis zur Verfügung.
Andere Gäste, die sich gestört fühlen könnten, gab es im Haus nicht, also durfte in den Arbeitsräumen auch bis spät in die Nacht gearbeitet werden, was dann auch etliche von uns taten.
Freitag nach dem Mittagessen waren die meisten Tische plötzlich verwaist. Für den Nachmittag war ein Ausflug nach Bad Ischl geplant, bei der Busstation fanden sich daher fast alle Teilnehmerinnen ein, viele von den Damen im feschen Dirndl. Beim Spaziergang durch die Stadt konnten die Stoff- und Trachtengeschäfte wegen der davor stehenden Trauben von Quilterinnen leicht erkannt werden, die in den Körben und Tischen nach Stoffen oder Zubehör fischten. Natürlich durfte ein Besuch bei der berühmten Konditorei Zauner nicht fehlen, bei der Heimfahrt fielen die vielen Tragtaschen vom oberösterreichischen Heimatwerk auf, einem Eldorado für Trachtenstoffe.
Am Samstag wurde dann vormittags wieder genäht, am Nachmittag lockte der See zu einer Schifffahrt nach St. Wolfgang. Und weil ja gerade der weltweite „Stricken-in-der-öffentlichkeit-Tag“ war, wurden auf dem Schiff von allen Teilnehmerinnen Babyhäubchen für das Projekt „Eine Mütze voll Leben“ gestrickt. Den Abend verbrachten wir dann auf der Terrasse bei einem „Show and Tell“. Es gab ausreichend Anlass und Gelegenheit zum Quatschen, Ratschen, Fachsimpeln, Diskutieren, egal wie man es nennen will.
Sonntag nachmittags kam dann die Zeit der Abreise, ein schönes verlängertes Wochenende war vorbei.

Strobl

Strobl

Strobl

Strobl