Ich wurde 1956 in Steyr geboren – vielleicht schon ein Omen? Es zieht mich nämlich regelmäßig nach Steyr zum Patchworkabend, obwohl ich nun schon seit 20 Jahren in Ried in der Riedmark wohne. Handarbeiten – nähen, sticken, stricken, häkeln … – zählten immer schon zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen neben dem Lesen (v. a. englischer historischer Kriminalromane). Meinen ersten Quilt nähte ich unwissentlich 1975 , als ich nach Wien kam. Um dem Heimweh entgegenzuwirken, nähte ich mir einen Wandbehang aus lauter Stoffresten, die ich einzeln mit der Schere zuschnitt und ordentlich versäuberte. Meine „offizielle” Quiltkarriere startete im Jahr 2000, als ich wieder einmal etwas Neues ausprobieren wollte. Also kaufte ich mir ein Buch, ein Lineal, eine Matte und einen Rollschneider, denn Stoffe hatte ich genug (der Meinung bin ich heute nicht mehr – man kann nie genug Stoffe haben!). Seither liegt die Matte immer noch auf dem Schreibtisch, sie verlässt ihn nur, wenn sie mich auf einen Kurs begleitet, und das Büro wurde in mein Arbeitszimmer umfunktioniert. Ich probiere immer noch gerne etwas Neues aus – von Applikationen bis zu verschiedenen Verschneidetechniken, doch am liebsten nähe ich Scrap- Quilts und das nach dem Motto: je bunter, desto besser! Ich habe beim Quilten eigentlich nur ein Problem: Mehr Quilts werden meistens zu groß – daran muss ich noch arbeiten!